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1925: Eine neue Währung

Einführung des Schillings

Die Einführung des österreichischen Schillings 1925 markierte einen Wendepunkt in der rotweißroten Wirtschaftsgeschichte. Rechtliche Grundlage war das Schillingrechnungsgesetz vom 20. Dezember 1924, das den Übergang von der inflationsgeschwächten Krone zur neuen Währung regelte. Nach dem Ersten Weltkrieg litt Österreich unter massiver Inflation. Bundeskanzler Ignaz Seipel suchte in europäischen Hauptstädten und beim Völkerbund Unterstützung. Die Völkerbundanleihe (Genfer Protokolle) von 1922 und die Gründung der Oesterreichischen Nationalbank waren die Voraussetzungen für die Währungsreform.

Nach Seipels Rücktritt führte Rudolf Ramek als Kanzler die Gesetzesvorbereitungen fort. Der Schilling wurde zunächst als Buchwährung eingeführt, bevor Banknoten und Münzen ausgegeben wurden. Die Umstellung wurde vom Finanzministerium sorgfältig und über Monate vorbereitet, um „Chaos und finanzielle Schäden“ zu vermeiden. Laut Gesetz mussten alle öffentlichen Haushalte spätestens bis 30. Juni 1925 auf Schillingrechnung umstellen. Der Umrechnungskurs betrug 10.000 Kronen pro Schilling. Bis zur Euro-Bargeldeinführung 2002 blieb der Schilling – mit Unterbrechung während der NS-Herrschaft – Österreichs Währung.

Jahr
1925
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