Zum Warenkorb
Weiter einkaufen
Tickets auswählen

Eintritt Erwachsene
Eintritt Gruppe ab 10 Personen
Eintritt Familie
Jahreskarte




Zurück
Anzahl wählen

Eintritt Erwachsene
€ 8.00 / Stk.

Ab 10 Einzelkarten empfehlen wir die ermäßigten Gruppenkarten, wenn Sie als Gruppe kommen!

Bitte Menge auswählen

Zum Warenkorb hinzufügen
Zurück
Anzahl wählen

Familienkarte
€ 13.00 / Stk.
Anzahl der Kinder



Bitte wählen Sie die Anzahl der Kinder aus

Zum Warenkorb hinzufügen
Zurück
Anzahl wählen

Eintritt Gruppe ab 10 Personen
€ 6.00 / Stk.

Bitte mindestens 10 Stück auswählen

Zum Warenkorb hinzufügen
Zurück
Jahreskarte Personalisieren

Jahreskarte
€ 15.00 / Stk.
Vorname*:

Nachname*:

Geburtsdatum*:

E-mail:



Bitte alle Pflichtfelder(*) ausfüllen!

Zum Warenkorb hinzufügen
Zurück
OK
OK
Heute im hdgö

Rot-weiß-rote Armschleife mit kyrillischer Beschriftung, 1945, Wien Museum, Textil, Foto: faksimile digital
Wien: Rot-weiß-rote Armschleife mit kyrillischer Beschriftung

Im April 1945 wurde Wien durch sowjetische Truppen von der NS-Herrschaft befreit. Für die Bevölkerung war dies der dritte gewaltsame Umbruch innerhalb von elf Jahren: Auf Demokratie waren Austrofaschismus, Nationalsozialismus und dann dessen Zusammenbruch gefolgt. Jetzt stand man vor einer ungewissen Zukunft. Erleichterung über das Ende des Krieges mischte sich mit Angst, die von der NS-Propaganda vor der sowjetischen Armee geschürt worden war. Überall tauchten rot-weiß-rote Armschleifen auf, deren TrägerInnen zeigen wollten, dass sie für ein neues Österreich stehen. Manche auch aus Opportunismus, wie Journalisten kritisierten: „Andere (Nazis) sind zurückgeblieben(,) haben eine rot-weiß-rote Armschleife aufgesteckt und so getan, als ob sie nie etwas anderes als gute demokratische Österreicher gewesen wären.“

 

Diese weiße Armschleife war noch von der Gemeindeverwaltung des NS-Reichgaues verwendet worden. Das Wort „Reichsgau“ wurde durchgestrichen, die weiße Binde mit rotem Stoff unterlegt und so in eine rot-weiß-rote Schleife verwandelt. Die kyrillische Aufschrift besagt, dass der/die TrägerIn „Arbeiter einer Kulturinstitution“ sei.

 

>> Weiter zum nächsten Objekt

AutorInnen