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1963: „Spannocchi-Doktrin“

Österreichs Verteidigungskonzept im Kalten Krieg

Als Emil Spannocchi (1916–1992) 1963 die Führung der Stabsakademie (später Landesverteidigungsakademie) übernahm, wertete er die Einrichtung über die höhere Offiziers- und die Sprachausbildung hinaus durch die Einrichtung der militärischen Grundlagenforschung zur akademisch orientierten Institution auf. Hier entstand das Konzept der Umfassenden Landesverteidigung (ULV), die neben der militärischen die geistige, wirtschaftliche und zivile Landesverteidigung umfasst. Spannocchi galt als prominentester Denker des Österreichischen Bundesheeres.

Als Verteidigungskonzept für das neutrale, militärisch schwache Österreich entstand, angeregt von den Erfolgen irregulärer Streitkräfte in Vietnam usw., die „Raumverteidigung“: Der Verteidiger versuchte eine „große Schlacht“ zu vermeiden. Der mögliche Aggressor sollte vielmehr durch die Aussicht auf ständige Angriffe in Flanken und Rücken von vorneherein abgehalten werden, durch Österreich durchmarschieren zu wollen („hoher Eintritts-, Durchmarsch- und Aufenthaltspreis“). Den Begriff „Spannocchi-Doktrin“ lehnte er aber ab, weil er sich durch die Beschränkung auf die „1000 Nadelstiche“ missverstanden fühlte.

Jahr
1963
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