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1928: Ein Bettelautomat
Eine Erfindung zur Entlastung von Vermögenden

1928 stellte ein Erfinder auf der Wiener Messe einen Bettelautomaten vor. Diese Maschine sollte vordergründig nicht der Bekämpfung der Armut dienen, sondern HausbesitzerInnen unbehelligt lassen. Gedacht war er dafür, neben den Türen an die Hauswände montiert zu werden.  Schon die zeitgenössische Berichterstattung sagte voraus, dass sich die Idee nicht durchsetzen würde: „Wenig Anklang bei den Bettlern wird der Bettelautomat finden, ebenfalls Erfindung eines Wieners, der den ihnen zugedachten Betrag an der Türe des Spenders automatisch verabreicht.“ schrieb die Wiener Sonn- und Montagszeitung in ihrem Bericht von der Wiener Messe am 12. März 1928.

Nachwirkung hatte die Idee vor allem deshalb, weil der Prototyp des Automaten vom bekannten Fotografen Lothar Rübelt aufgenommen wurde – es könnte sich dabei auch um ein Foto handeln, mit dem der Erfinder sein Produkt bewerben wollte. Das Bild wurde öfters wiederverwendet und führte auch zu falschen Interpretationen – nämlich, dass es sich hier um eine tatsächlich verbreitete Maschine handelte oder um eine Maßnahme der Sozialpolitik, die akute Armut nach dem Einsetzen der Massenarbeitslosigkeit zu bekämpfen.

 

In der Debatte um Betteln in den 1990er- und 2000er-Jahren tauchte der Begriff des Bettelautomaten wieder auf. Eine Grazer Lokalpolitikerin schlug ein umgekehrtes Prinzip vor, nämlich eine Art Spendenbox, die verhindern sollte, dass arme Menschen unmittelbar in der Stadt sichtbar werden.

Jahr
1928
Autor*innen