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Foto: dolomitenstadt.at/Helmut Niederwieser
1935: Fresko in einer katholischen Kirche zeigt koloniale Absichten
Kulturimperialismus in der Dollfuß-Schuschnigg-Diktatur

Die politische Selbstdarstellung des Regimes berief sich auf die Habsburgerdynastie, als deren Nachfolgerin sie sich inszenierte, und auf die katholische Kirche, die enge Verbündete war. Die neue Identität sollte dem von der Monarchie gebliebenen „Rest-Österreich“ Selbstbewusstsein verleihen und die Eigenständigkeit gegenüber NS-Deutschland betonen.

 

Sendungsbewusstsein verbunden mit Vorstellungen von Überlegenheit, Stärke und Eroberungsideen (Kulturimperialismus) waren wichtiger Teil dieser Staatsideologie: Als christlicher, deutscher Staat sei Österreich NS-Deutschland überlegen und verpflichtet, eine führende Rolle in Europa zu spielen. Die „österreichische Mission“ sei es, die christliche Sphäre gegen Kommunismus und Liberalismus zu schützen. In Österreich unterstützte das Regime Versuche, den Einfluss der Katholischen Kirche wieder auszubauen. Weltweit nahm die Regierung Einfluss durch katholische Missionierungsprojekte von österreichischen Orden, etwa der Kapuziner in der Mandschurei ab 1933. Das Regime hegte auch neokoloniale Absichten und förderte z.B. das Siedlungsprojekt der Österreichischen Auslandssiedlungsgesellschaft in Brasilien finanziell. Diese dankte es mit der Gründung der Siedlung „Dollfuß“.

 

Kunst sollte die kulturimperialistische Idee verbreiten. Ein Beispiel dafür ist das Kuppelfresko in der Kirche von St. Jakob im Defreggental, das Johann B. Oberkofler 1935 schuf. Er interpretierte den 1934 ermordeten Engelbert Dollfuß als rechtmäßigen Nachfolger Kaiser Karls I. und Österreich bzw. Tirol als Mittelpunkt eines christlichen Weltreichs.

Jahr
1935
Autor*innen