Das Produkt wurde zu Ihrem Warenkorb hinzugefügt.
Zum Warenkorb
Weiter einkaufen
Tickets auswählen

Eintritt Erwachsene
Jahreskarte




Zurück
Anzahl wählen


Ab 10 Einzelkarten empfehlen wir die ermäßigten Gruppenkarten, wenn Sie als Gruppe kommen!

Bitte Menge auswählen

Zum Warenkorb hinzufügen
Zurück
Jahreskarte Personalisieren

Jahreskarte
€ 18.81 / Stk.
Vorname*:
Nachname*:
Geburtsdatum*:

E-mail:



Bitte alle Pflichtfelder(*) ausfüllen!

Zum Warenkorb hinzufügen
Zurück
OK
Heute im hdgö

Inhalte werden geladen
Ein Mann (Karl Heinrich Waggerl) lehnt an einer alten, rauen Hauswand neben einer Holztür mit Gitterfenster und steht vor einer Treppe mit Holzrost auf dem Boden.
Foto: Fotograf*in unbekannt, 1937/ÖNB, Bildarchiv und Grafiksammlung

Karl Heinrich Waggerl (1897–1973)

Schriftsteller in Salzburg

Ab 1933 veröffentlichte Waggerl offen antisemitische Werke, 1936 trat er dem nationalsozialistischen Bund der deutschen Schriftsteller Österreichs bei. Nach der NS-Machtübernahme in Österreich 1938 wurde er Mitglied der NSDAP und ab 1939 hochrangiger Mitarbeiter der für Schriftsteller*innen zuständigen Stelle des Gaus Salzburg

 

Waggerl wurden nach Kriegsende von alliierten Behörden inhaftiert. Nach seiner Begnadigung 1948 verschob er seinen Schwerpunkt hin stark zu christlichen Themen. In den Jahren, in denen die katholische Kirche nach der NS-Unterdrückung wieder zur bestimmenden Institution wurde, war darin auch eine Unterwerfung zu erkennen. Besonderen Erfolg hatte Waggerl mit der Idee der Salzburger Adventsingen. Die Inhalte, die er dafür entwickelte, bestimmen bis heute weit verbreitete Vorstellungen von vermeintlich traditioneller Weihnachtsstimmung in Österreich. Er erhielt zahlreiche Ehrungen für seine Gedichte, seine Bücher wurden Bestseller. Ende der 1950er Jahre trat er erneut mit antisemitischen Äußerungen an die Öffentlichkeit. 

 

 

Weiterführende Links:

https://www.stadt-salzburg.at/ns-projekt/ns-strassennamen/karl-heinrich-waggerl

 

Autor*innen