Hinterleitner war ab 1933 Mitglied der damals noch illegalen NSDAP und zeichnete Karikaturen für deren Propaganda. Bekannt wurde er als Urheber der antisemitischen und amerikafeindlichen Serie „Die Abenteuer des Juden Tate“, die ab 1938 im nationalsozialistischen Volksblatt erschien.
Kurz arbeitete er für das ÖVP-nahe Magazin Wiener Tageszeitung. Nachdem seine Arbeit zur Verbreitung des NS-Antisemitismus bekannter geworden war, wechselte er zur Grazer Kleinen Zeitung. Von 1947–1951 gestaltete er mehrere Wahlplakate für die ÖVP. Sein Schwerpunkt lag in dieser Zeit auf Illustrationen von Kinderbüchern und Märchen.
Wissenschaftliche Literatur:
Christian Haider & Fritz Hausjell: Die Apokalypse als BildgeschichteAntisemitische Karikatur am Beispiel des "Juden Tate" im Wiener "Deutschen Volksblatt" 1936 bis 1939, Medien&Zeit 1991/1, 9–16, online verfügbar unter: https://medienundzeit.at/wp-content/uploads/2015/02/MZ_digital_1991-01_ocr.pdf