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Entwurf von Martin Gerlach, Wien, 1945, Archiv des Bundesdenkmalamtes
Der Streit ums Dach. Stahl versus Eisenbeton

Nur wenige Wochen nach der Brandkatastrophe wurde offiziell der Wiederaufbau des Doms in seiner alten Form verkündet. Besonderer Wert wurde dabei auf das steile, hohe Dach gelegt, das als charakteristisches Wahrzeichen galt. Trotz einiger anderslautender Vorschläge wollte man darauf nicht verzichten. Zu hitzigen Diskussionen unter Fachleuten wie LaiInnen und in der Presse führte jedoch die Konstruktion des Daches  – Eisenbeton oder Stahl?

 

Gutachten wurden in Auftrag gegeben und VertreterInnen verschiedener Ministerien, der Stadt, der Akademie der bildenden Künste und der Technischen Hochschule, des Denkmalamtes sowie der Kirche bezogen Position. Stahl galt manchen als typisches Material für den Industriebau und damit eines Doms unwürdig. All dies, nachdem bereits am 8. Juni 1945 der Auftrag für einen Dachstuhl aus Stahl an die Firma Waagner-Biró vergeben worden war. Ein Dachstuhl aus Holz wie beim mittelalterlichen Dom war allein aus Gründen des Brandschutzes und fehlenden Materials nicht angedacht. 

Lucca Chmel über ihre in schwindelerregender Höhe entstandenen Aufnahmen vom neuen Stahldachstuhl. Ausschnitt aus der Radiosendung „Menschenbilder – Lucca Chmel. Die Fotografin und der Dom“ aus dem Jahr 1990 (Min. 34:20–36:04).

Ausschnitt aus der Sendung "Menschenbilder", Radio ö1, 1990, 1:42 min., Österreichischer Rundfunk ORF

In den Jahren des Wiederaufbaus des Stephansdoms produzierte die Bundesstaatliche Hauptstelle für Lichtbild und Bildungsfilm mehrere Filme über die Arbeiten am Dom. Die Filme über die Entstehung des neuen Dachs und die Erläuterungen zu den verschiedenen Steinmetzarbeiten waren zur Vorführung an Schulen gedacht.