Ringen um Erinnerung – Iris Andraschek & Anna Artaker
Künstlerische Installation, 2023
Bis heute löst der Umgang mit der NS-Vergangenheit verschiedenste Konflikte aus: Auf welche Weise und an welchen Orten soll erinnert werden? Wie sieht ein angemessener Umgang mit den Opfern und ihren Geschichten aus? Welche Vergleiche und Bezugnahmen sind zulässig? Was tun in der Gegenwart?
Die Installation an der Decke vermittelt unterschiedliche Positionen. Prozesse des Erinnerns deuten auf Verstrickungen hin – ein solcher Knoten lässt sich nicht einfach auflösen.
Auf diesen vier Bändern können Sie Zitate lesen, die ständig aktualisiert werden. Jeder einzelne Ring bildet einen Bereich ab:
→ Aussagen von Menschen, die den NS-Terror überlebt haben
→ Schlagzeilen zu aktuellen Kontroversen und Skandalen
→ Antworten von Schüler*innen, die sich in einem Workshop im hdgö mit der Frage „Was tun?“ auseinandergesetzt haben
→ Titel von Beiträgen zur Web-Ausstellung zum Mitmachen Baustellen der NS-Erinnerung
Iris Andraschek & Anna Artaker
Ringen um Erinnerung, 2023
Künstlerische Installation mit Zitaten aus aktuellen Debatten, vier ineinander verschlungene Ringe mit LED-Laufschriften, Durchmesser jeweils 2 m
ⓘ Aktuell in der Hauptausstellung zu sehen.

