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Beispiele für lokale Traueranzeigen
„Aigen. (Grippe.) Vier Todesopfer forderte diese unheimliche Krankheit schon aus unserer Pfarrei. Das erste war Herr Edlinger, von dessen Tod wir schon vorige Woche berichteten. Mittwoch voriger Woche starb dann in Geiselreit Hedwig Haiberger im 23. Lebensjahre; dieselbe war eine Inwohnerstochter aus der Pfarre Oepping, zuletzt bei Herrn Hötzendorfer in Peilstein bedienstet. Schwerkrank an Grippe brachte man sie zu ihrer Schwester in Geiselreit, wo sie bald starb. Sonntag begruben wir Katharina, ein sechs Jahre altes Töchterlein des Alois Keplinger in Ratschlag, auch gestorben an Grippe. Sonntag abends halb 8 Uhr starb in Aigen Nr. 35 (Waldgasse) Frau Theresia Maschek, Schuhmachersgattin. Dieselbe war eine Stieftochter des Michael Plöckinger, hatte sich die Grippe bei der Pflege einer Verwandten in Linz geholt, der sie nun selbst im 29. Lebensjahre erlag, R. I. P.“
Traueranzeige in den Mühlviertler Nachrichten, 1.11.1918 Österreichische Nationalbibliothek

„Aigen. (Grippe.) Vier Todesopfer forderte diese unheimliche Krankheit schon aus unserer Pfarrei. Das erste war Herr Edlinger, von dessen Tod wir schon vorige Woche berichteten. Mittwoch voriger Woche starb dann in Geiselreit Hedwig Haiberger im 23. Lebensjahre; dieselbe war eine Inwohnerstochter aus der Pfarre Oepping, zuletzt bei Herrn Hötzendorfer in Peilstein bedienstet. Schwerkrank an Grippe brachte man sie zu ihrer Schwester in Geiselreit, wo sie bald starb. Sonntag begruben wir Katharina, ein sechs Jahre altes Töchterlein des Alois Keplinger in Ratschlag, auch gestorben an Grippe. Sonntag abends halb 8 Uhr starb in Aigen Nr. 35 (Waldgasse) Frau Theresia Maschek, Schuhmachersgattin. Dieselbe war eine Stieftochter des Michael Plöckinger, hatte sich die Grippe bei der Pflege einer Verwandten in Linz geholt, der sie nun selbst im 29. Lebensjahre erlag, R. I. P.“

 

Hier zur gesamten Ausgabe der Mühlviertler Nachrichten, 1. November 1918

 

„(Grippe.) Diese scheint bei uns noch nicht nachzulassen, eher noch augenblicklich im Steigen begriffen zu sein, da von vielen Häusern Erkrankungen gemeldet werden, so auch, daß die Schule, die Montag hätte eröffnet werden sollen, noch einmal auf 8 Tage, bis 18. d. (Monats, November) gesperrt werden mußte.“

„St. Johann. (Grippe.) Besonders schwer wurde die Familie des Maurers Franz Roland heimgesucht. An Grippe starb dessen Sohn Johann im 14. Lebensjahre, acht Tage darauf ein Mädchen mit 5 Jahren und am gleichen Tage seine Gattin. Beide letztere wurden zugleich im gemeinsamen Grabe beigesetzt. Von der ganzen Familie ist noch der Vater und ein Knabe übrig.“
Traueranzeigen in den Mühlviertler Nachrichten, 15.11.1918. Österreichische Nationalbibliothek

„(Grippe.) Diese scheint bei uns noch nicht nachzulassen, eher noch augenblicklich im Steigen begriffen zu sein, da von vielen Häusern Erkrankungen gemeldet werden, so auch, daß die Schule, die Montag hätte eröffnet werden sollen, noch einmal auf 8 Tage, bis 18. d. (Monats, November) gesperrt werden mußte.“

 

„St. Johann. (Grippe.) Besonders schwer wurde die Familie des Maurers Franz Roland heimgesucht. An Grippe starb dessen Sohn Johann im 14. Lebensjahre, acht Tage darauf ein Mädchen mit 5 Jahren und am gleichen Tage seine Gattin. Beide letztere wurden zugleich im gemeinsamen Grabe beigesetzt. Von der ganzen Familie ist noch der Vater und ein Knabe übrig.“

 

Hier zur gesamten Ausgabe der Mühlviertler Nachrichten, 15.11.1918

 

„Karl Kern, einer der Braven (...), der in Rußland, in den Karpathen und am längsten in Italien fürs Vaterland gekämpft und für seine Dienstleistungen vielfach ausgezeichnet wurde, verlor in der Heimat unter drei Tagen die Frau und seine zwei Kinder! Die böse Gripp hat schweres Leid über ein treues, braves Soldaten- und Vaterherz gebracht! Möge dem schwergeprüften Vater zum Troste gereichen, daß alle drei versehen mit den Tröstungen unserer hl. Religion hinübergegangen sind in tiefster Bewußtlosigkeit, möge es ihm Trost gewähren, daß viele mit ihm trauern, mit ihm leiden! Möge ihm Trost bieten, daß in Reingers der Bruder des schwer heimgesuchten Vaters, (der) hochw(würdige) Herr Pfarrer Kern am Mittwoch einen feierlichen Trauergottesdienst für die Verstorbenen Gott aufgeopfert hat! Sie mögen in Frieden ruhen.“
Traueranzeige in der Volkspost, 25.10.1918. Österreichische Nationalbibliothek

„Karl Kern, einer der Braven (...), der in Rußland, in den Karpathen und am längsten in Italien fürs Vaterland gekämpft und für seine Dienstleistungen vielfach ausgezeichnet wurde, verlor in der Heimat unter drei Tagen die Frau und seine zwei Kinder! Die böse Gripp hat schweres Leid über ein treues, braves Soldaten- und Vaterherz gebracht! Möge dem schwergeprüften Vater zum Troste gereichen, daß alle drei versehen mit den Tröstungen unserer hl. Religion hinübergegangen sind in tiefster Bewußtlosigkeit, möge es ihm Trost gewähren, daß viele mit ihm trauern, mit ihm leiden! Möge ihm Trost bieten, daß in Reingers der Bruder des schwer heimgesuchten Vaters, (der) hochw(würdige) Herr Pfarrer Kern am Mittwoch einen feierlichen Trauergottesdienst für die Verstorbenen Gott aufgeopfert hat! Sie mögen in Frieden ruhen.“

 

Hier zur gesamten Ausgabe der Volkspost, 25. Oktober 1918

 

 

 

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