NS-Aktivistin im Verborgenen. Fokus auf einen Nachlass
ab 28. April 2026 in der Foyer-Vitrine
Bis heute ist das öffentliche Bild des Nationalsozialismus von Führerkult und Männlichkeit geprägt. Dabei wird ausgeblendet, wie Frauen sich für den Aufbau und Erhalt des NS-Systems einsetzten – etwa zur Vorbereitung der NS-Machtübernahme in Österreich 1938.
Ab 28. April 2026 zeigt das hdgö den Nachlass der Tirolerin Paula Lang (1906–1991), der als Schenkung an das Museum kam. Die Präsentation in der Foyer-Vitrine veranschaulicht anhand von Dokumenten und Objekten aus ihrem Nachlass, auf welche Weise sie sich zwischen 1933 und 1938 politisch für den Nationalsozialismus betätigte – und welche widersprüchlichen Geschlechterrollen die NS-Herrschaft prägten.
Der gesamte Nachlass kann ab 28. April 2026 auch digital erkundet werden in der Sammlung Online des hdgö.
Veranstaltungshinweis
NS-Aktivistin im Verborgenen. Fokus auf einen Nachlass
Eröffnung, Impulsvortrag und Diskussion, Dienstag, 28. April 2026, 18 Uhr, hdgö
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Direktorin hdgö: Monika Sommer | Leitung Public History (Kuratieren und Sammeln): Stefan Benedik | Kuratorin: Mara Metzmacher | wissenschaftliche Konsulenz: Heidrun Zettelbauer
Gestaltung und Grafik: Nora Pierer | Katalogisierung: Pia Ebner, Xaver Dopplinger, Tanja Jenni, Mara Metzmacher | Transkription Kurzschrift: Martin Springinklee | Konservierung und Restaurierung: Linda Kral | Videoproduktion, Objektfotos: David Tiefenthaler | Kommunikation: Johanna Fuchs, Ildiko Füredi, Bettina Zöttl | Social Media: Louise Beckershaus, Katharina Kraus | Weitere und ehemalige Mitwirkende des hdgö-Teams: Anna Bausch, Isabella Burtscher, Andreea Dosa, Flore Friden, Karolin Galter, Antonia Heidl, Laura Langeder, Eva Meran, Antonia Plessing, Johannes Pötzlberger, Vanessa Tautter, Franziska Veronika Winkler | Lektorat: Ela Maywald | Übersetzung Englisch: Joanna White | Ausstellungsproduktion und Arthandling: Museom | Medienproduktion: 7Reasons | Web-Entwicklung Sammlung Online: Axiell Deutschland
Wir bedanken uns sehr bei der Schenkerin.
Für die Unterstützung danken wir sehr herzlich:
Bundesarchiv Berlin, Tiroler Landesarchiv