Das Produkt wurde zu Ihrem Warenkorb hinzugefügt.
Zum Warenkorb
Weiter einkaufen
Tickets auswählen

Eintritt Erwachsene
Jahreskarte




Zurück
Anzahl wählen


Ab 10 Einzelkarten empfehlen wir die ermäßigten Gruppenkarten, wenn Sie als Gruppe kommen!

Bitte Menge auswählen

Zum Warenkorb hinzufügen
Zurück
Jahreskarte Personalisieren

Jahreskarte
€ 18.81 / Stk.
Vorname*:
Nachname*:
Geburtsdatum*:

E-mail:



Bitte alle Pflichtfelder(*) ausfüllen!

Zum Warenkorb hinzufügen
Zurück
OK
Heute im hdgö

Inhalte werden geladen
Zeitungsartikel mit der Überschrift
ÖNB, ANNO

Franz Stangl (1908–1971)

Leiter der Vernichtungslager Sobibór und Treblinka

Die Karriere Franz Stangls als NS-Verbrecher begann als Verwaltungs- und Büroleiter in der Tötungsanstalt Hartheim bei Linz. Hier war er für die Organisation sowie für die Tarnung und Vertuschung der Morde zuständig. Sein dort erworbenes Wissen setzte er später als Lagerkommandant in den Vernichtungslagern Sobibor und Treblinka ein. 

 

Nach Kriegsende floh er mithilfe des österreichischen Bischofs Alois Hudal nach Syrien und Brasilien. Erst 1967 konnte Stangl auf Betreiben Simon Wiesenthals festgenommen und nach Deutschland ausgeliefert werden, wo er zu lebenslanger Haft verurteilt wurde. Er starb 1971 in Haft.

 

 

Weiterführende Links:
https://simon-wiesenthal-archiv.at/historie/dokumentationszentrum/beispiele-wichtiger-faelle/ 

 


Wissenschaftliche Literatur:
Anders Otte Stensager, Franz Stangl – Der Lagerkommandant von Sobibór und Treblinka. Eine Biografie, in: Historische Texte des Lern- und Gedenkorts Schloss Hartheim, Band 7, 2025. 

Florian Gregor, Franz Stangl (1908–1971). Leben – Biografische Erzählung – Rezeption. Annäherungen an einen NS-Täter, in: Studien zu Holocaust und Gewaltgeschichte, Band 9, 2025. 

 

Autor*innen