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Schwarz-weiß-Fotografie einer großen Wandmalerei mit zwei Figuren und Pflanzen, davor ein Gerüst mit einer Person und einem Schild.
Foto: Lucca Chmel, 1955/ÖNB, Bildarchiv und Grafiksammlung

Rudolf Hermann Eisenmenger (1902–1994)

Maler, Präsident des Wiener Künstlerhauses

Eisenmenger engagierte sich bereits für die NS-Kulturarbeit, während die NSDAP verboten war. 1939 wurde er offiziell Mitglied der NSDAP und auch Präsident des Wiener Künstlerhauses. Die NS-Kulturpolitik betrachtete ihn als unverzichtbaren Künstler und befreite ihn vom Dienst in der Wehrmacht. Er fertigte zahlreiche Aufträge für Adolf Hitler und wurde in die sogenannte Gottbegnadetenliste des NS-Propagandaministeriums aufgenommen. 

 

Trotz dieser hohen Anerkennung durch das NS-Regime wurde er 1947 als nur „minderbelastet“ eingestuft und konnte seine Karriere fortsetzen. Ab 1951 war er Professor an der Technischen Hochschule Wien. Für die neu eröffnete Wiener Staatsoper gestaltete er den zentralen Bühnenvorhang – das Herzstück der Oper, die ein Symbol für das neue Österreichbewusstsein als „Kulturnation“ wurde. 1985 stellte er sich in einem Interview über seine NS-Vergangenheit als Opfer dar, der unter der Entnazifizierung gelitten hätte. 

 

 

Weiterführende Links:


https://www.geschichtewiki.wien.gv.at/Rudolf_Hermann_Eisenmenger 
https://www.biographien.ac.at/oebl/oebl_E/Eisenmenger_Rudolf-Hermann_1902_1994.xml 
https://www.mip.at/texte/445/ 
https://www.kuenstlerhaus.at/z/files/2022/Das%20Kuenstlerhaus%20in%20der%20NS-Zeit_1.pdf 
https://www.derstandard.at/story/2000132716290/wiener-kuenstlerhaus-gedenkkultur-neu-denken 

 

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