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Heute im hdgö

FotografIn unbekannt, Wien, Archiv der Dombauhütte St. Stephan
Wiederaufbau des zerstörten Doms

Der Wiederaufbau des Stephansdoms gliederte sich in drei große Bauetappen. Nach den Aufräum- und Sicherungsarbeiten widmete die Dombauhütte sich bis 1948 der Wiederherstellung und Restaurierung des weniger zerstörten Langhausbereichs sowie den Vorarbeiten für das neue Dach. Über den Langhausgewölben wurde eine Stahlbetondecke errichtet, die Gewölbeflächen wurden restauriert und Gewölberippen erneuert. Provisorisch errichtete Wände trennten den schwer beschädigten Chor vom Langhaus. Die Verglasung der in Mitleidenschaft gezogenen Maßwerkfenster erfolgte in hellen Pastelltönen. Ursprünglich aufgrund des seinerzeit nicht verfügbaren, klaren Kathedralglases nur als Provisorium gedacht, haben sie bis heute Bestand.

 

Dieser 1. Bauabschnitt fand in der Wiedereröffnung des Langhauses am 19. Dezember 1948 seinen Abschluss. Die 2. Bauetappe 1949/1950 konzentrierte sich auf die Wiederherstellung des Dachs (neuer Dachstuhl und Eindeckung). In diesem Zusammenhang standen auch die umfangreichen Steinmetzarbeiten an den Türmen zur Behebung der schweren Brandschäden. Parallel dazu wurden die Steinmetzarbeiten auf der Orgelempore weitergeführt.

 

Der 3. Bauabschnitt umfasste die Einwölbung und den Innenausbau des Albertinischen Chors, anlässlich dessen Fertigstellung der Stephansdom im April 1952 nun in seiner Gesamtheit wiedereröffnet werden konnte. Es folgte die Arbeit an den Türmen, eine Bischofsgruft wurde errichtet, die Unterkirche und die Herzogsgruft neugestaltet und die Empore für die im Oktober 1960 geweihte Riesenorgel saniert. Damit war der Wiederaufbau des Stephansdoms abgeschlossen.

In den Jahren des Wiederaufbaus des Stephansdoms produzierte die Bundesstaatliche Hauptstelle für Lichtbild und Bildungsfilm mehrere Filme über die Arbeiten am Dom. Die Filme über die Entstehung des neuen Dachs und die Erläuterungen zu den verschiedenen Steinmetzarbeiten waren zur Vorführung an Schulen gedacht. 

Der Großvater der Künstlerin Ingeborg Pluhar, Franz  Xaver Götzer, war als Glasmaler an der Neugestaltung  der Bleiglasfenster des Stephansdoms beteiligt. In einem Interview  aus dem Jahr 2018 spricht Ingeborg Pluhar über die Begegnungen mit ihrem Großvater im Dom und die Herstellung der neuen Fenster.

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