Unsichtbare Arbeit, sichtbare Bilder: Frauen in der Fotografie
Vortrag und Diskussion
Datum: Mittwoch, 23. September 2026
Zeit: 18:30 Uhr
Ort: Haus der Geschichte Österreich
Anmeldung ist erforderlich
Geht es um Fotografien, stehen meist Männer im Mittelpunkt. Dabei waren es oft Frauen, die berühmte Fotos schufen, bestimmte Techniken entscheidend weiterentwickelten oder den fotografischen Betrieb organisatorisch am Laufen hielten . Der Kult um große Männer macht aber auch unsichtbar, wie sehr Fotografie Teamwork war.
Der Abend nimmt die aktuelle Ausstellung Alles Arbeit. Frauen zwischen Erwerbs- und Sorgetätigkeit* zum Anlass, um den Spuren von Dora Kallmus (“Madame d’Ora”), Paula Okamoto, Maria Rübelt und Margret Wenzel-Jelinek zu folgen, und wirft einen Blick hinter die Kulissen der fotografischen Bildproduktion. Er erzählt die Entstehungs- und Wirkungsgeschichte bekannter und unbekannter Fotografien und zeigt, wie viele Frauen das fotografische Bildgedächtnis geprägt haben – Überraschungen garantiert!
Eine Veranstaltung in Kooperation mit „Bildarchiv und Grafiksammlung" der Österreichischen Nationalbibliothek
Begrüßung:
Monika Sommer | Gründungsdirektorin, Haus der Geschichte Österreich (hdgö)
Impuls:
Eva Tropper | Kuratorin der Ausstellung Alles Arbeit: Frauen zwischen Erwerbs- und Sorgetätigkeit, Museum für Geschichte, Graz (Universalmuseum Joanneum)
Vorträge und Bildbeispiele:
Stefan Benedik | Teamleitung Public History und Stellvertreter der Direktorin, hdgö
Marlies Dornig | Direktorin Bildarchiv und Grafiksammlung, Österreichische Nationalbibliothek (ÖNB)
Michaela Pfundner | Stellvertretende Direktorin Bildarchiv und Grafiksammlung, ÖNB
Moderation:
Marianna Nenning | Kuratorin, hdgö
*Alles Arbeit. Frauen zwischen Erwerbs- und Sorgetätigkeit, Fotoarchiv Blaschka 1950–1966 ist eine Ausstellung des Museums für Geschichte, Graz (Universalmuseum Joanneum), präsentiert in Zusammenarbeit mit dem Haus der Geschichte Österreich.
Informationen zur Veranstaltung
- Die Veranstaltung dauert ca. 90 Minuten ohne Pause.
- Die Beiträge sind in deutscher Lautsprache.
- Für das Publikum stehen Sitzplätze zur Verfügung. Die Stühle haben keine Armlehnen.
- Bei der Anmeldung können Sie angeben, ob Sie mit Rollstuhl kommen.
- Das hdgö ist gut mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen (U2, U3, Straßenbahn 1, 2, D, 71 und Bus-Linie 57A).
Bei allen Fragen erreichen Sie uns unter office@hdgoe.at oder +43 1 534 10 – 805.
Mit der Teilnahme an der Veranstaltung stimmen Sie Foto-, Ton- und Filmaufnahmen und der Veröffentlichung zu.
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