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Foto: Franz Hubmann, Wien, 1957, Archiv der Dombauhütte St. Stephan
Intermezzo am Stephansplatz

Hatte man den Transport der Pummerin von Oberösterreich nach Wien 1952 als großen Triumphzug und wochenlanges Medienereignis inszeniert, wurde es in den kommenden Jahren medial umso stiller um die Glocke. Heute nicht mehr im kollektiven Gedächtnis ist das fünfjährige Intermezzo der Glocke am Stephansplatz, da die schweren Schäden am Nordturm seinerzeit noch nicht behoben waren. Endstation 1952 war daher nicht der Kirchturm, sondern vorerst nur der Bauhof der Dombauhütte an der Nordseite der Kirche.

 

Bereits am Festwochenende im April 1952 startete der Dom den Spendenaufruf „Die Pummerin bittet um ihr Haus“. Das erste, provisorische Freigerüst aus Holz wurde 1953 durch einen stählernen Glockenstuhl samt elektrischem Läutwerk ersetzt, erst vier Jahre später konnten auch die Arbeiten am Turm abgeschlossen werden. Im Rahmen eines Festakts am 3. Dezember 1957 zog in Anwesenheit der höchsten Vertreter des Staates und der Kirche die geschmückte Glocke in den Stephansdom ein. Dafür mussten die inneren Teile des Gewändes des Riesentors aus dem 13. Jahrhundert ausgebrochen und die Türflügel ausgehängt werden. Zwei Tage später konnte die Pummerin aufgezogen werden und eine Woche darauf fand die Weihe des wiederaufgebauten Turmhelms sowie des damals „schnellsten Aufzugs Österreichs“ statt, der noch heute in Betrieb ist.