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Museumsvitrine mit Kleid aus weiß-beiger Spitze rechts, am Boden eine kleine Puppe von Conchita Wurst, Kosmetikartikeln, einer Eintrittskarte zum Song Contest, einem gehäkelten Bart, einer Österreich- und einer Pridefahne. Am Vitrinenhintergrund die Aufschrift
Foto: Markus Guschelbauer / hdgö, cc by-nc 4.0

2014: „Rise like a Phoenix“

Conchita Wurst gewinnt den ESC

Punkte für Rise like a Phoenix kamen aus ganz Europa. Eine deutliche Diskrepanz zwischen Fachjury- und Publikumsvoting gab es u.a. in Deutschland, Russland und Ungarn. Dort reihten die Expert*innen den Beitrag Conchita Wursts jeweils deutlich schlechter als das Publikum. Insgesamt gewann Wurst sowohl das Publikums- als auch das Juryvoting. Hätte nur das Publikum abgestimmt, wäre ihr Sieg noch deutlicher ausgefallen. 

 

Die queere Geschichte des Song Contests reicht lange zurück. Jean Claude Pascal gewann 1961 weitgehend unbemerkt mit einem Lied über die Liebe zwischen zwei Männern. Ab Mitte der 1990er Jahre häuften sich queere Beiträge: Der Isländer Paul Oscar trat 1997 als erster offen schwuler Mann beim ESC an und belegte den 20. Platz. Im gleichen Jahr gewann die Band Katrina and the Waves – Sängerin Katrina Leskanich heiratete 2008 ihre Managerin. Die Israelin Dana International gewann 1998 als erste Transfrau.  

 

Was queere Performances beim ESC betrifft, war Österreich eher Nachzügler, gewann dann dafür auf Anhieb und schrieb sich nachhaltig in die Geschichte des Bewerbs ein. Wursts Statement bei der Überreichung des Siegespokals – „We are unity and we are unstoppable!“ – wurde ikonisch.  

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