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ETH-Bibliothek Zürich, Bildarchiv / Fotograf: Comet Photo AG (Zürich) / CC BY-SA 4.0

1963: Die erste israelische Sängerin beim ESC

Carmela Corren singt für Österreich

Carmela Corren, geboren 1938 in Tel Aviv als Carmela Bizmann, wurde von einem US-amerikanischen Fernsehteam entdeckt, nachdem sie während ihres Militärdienstes singend aufgetreten war. Ihr internationaler Einstand erfolgte mit einem Auftritt in der Ed Sullivan Show, an den sich eine Tournee mit Cliff Richard anschloss. In den frühen 1960er Jahren zog sie nach Deutschland, wo Sängerinnen und Sänger mit ausländischem Akzent im Schlager besonders gefragt waren. 

 

Ihre erste deutschsprachige Single Sei nicht traurig, geliebte Mama sang sie noch phonetisch ein. Der künstlerische Durchbruch gelang ihr 1962 mit dem Titel Eine Rose aus Santa Monica bei den Deutschen Schlagerfestspielen. Es folgten weitere Singles, zahlreiche Fernsehauftritte sowie Engagements im Film. 

 

Vielleicht geschieht ein Wunder, Interpretin: Carmela Corren, Musik: Erwin Halletz, Text: Peter Wehle, Eurovision Song Contest, 1963

1963 wurde Corren vom Österreichischen Rundfunk ausgewählt, Österreich beim Eurovision Song Contest in London zu vertreten. Mit dem Lied Vielleicht geschieht ein Wunder erreichte sie den 7. Platz. Der Beitrag wurde von Erwin Halletz und Peter Wehle geschrieben, der englische Teil des Songs von Norman Newell. Wenige Startnummern nach Corren trat mit Esther Ofarim für die Schweiz eine weitere israelische Sängerin an. Erst zehn Jahre später nahm Israel auch als Land das erste Mal beim ESC teil. 1964 heiratete Corren den Jazzmusiker Horst Benny Geiger; aus der Ehe gingen zwei Kinder hervor. Ihre weitere Karriere verlief zurückhaltender. Auch ein späterer Wohnsitzwechsel in die USA führte nicht zu einem Comeback. Corren lebte zuletzt zurückgezogen mit ihrem Partner Larry in Hollywood, Florida, wo sie am 15. Jänner 2022 verstarb. 

 

Link:

Folge #0201 des Podcasts Merci, Cherie. Der Eurovision Podcast über Carmela Corren.

 

Jahr
1963
Autor*innen