Ausstellungsgespräch
mit Alon Ishay, Künstler und Aktivist
Im Rahmen der Aktionswoche gegen Antisemitismus
Datum: Donnerstag, 5. November 2026
Zeit: 18:00 Uhr
Ort: Haus der Geschichte Österreich
Anmeldung ist erforderlich
Im Rahmen der Aktionswoche gegen Antisemitismus ist der in Wien lebende Künstler Alon Ishay für ein Ausstellungsgespräch im hdgö zu Gast. Ishay trat in den letzten Jahren öffentlich gegen aktuelle Schauplätze des Antisemitismus in Österreich ein – sei es im Zuge der Auswirkungen des 7. Oktobers für jüdische Studierende an Universitäten, bei der Debatte rund um das Karl-Lueger-Denkmal in Wien oder dem Erstarken von rechtpopulistischen Kräften im Parlament. Entlang von Stationen und Anknüpfungspunkten in der Hauptausstellung des hdgö gibt er Einblicke in seine Arbeit sowie seine Perspektive auf gegenwärtigen Antisemitismus und dessen Auswirkungen auf Jüdinnen und Juden in Österreich.
Alon Ishay hat einen Abschluss in Informatik sowie einen laufenden Bachelor in Psychologie und Sprachkunst. Er war über mehrere Jahre für die Jüdischen österreichischen Hochschüler:innen (JöH) tätig, zuletzt als Präsident. Ishay ist langjähriges Redaktionsmitglied des NOODNIK Magazins und dessen Chef vom Dienst seit 2025. Für das This Human World Filmfestival 2025 kuratierte er zuletzt einen Schwerpunkt unter dem Titel „Culture Wars“. Außerdem engagierte sich Ishay in zahlreichen künstlerischen Interventionen zu Erinnerungskultur und Antisemitismus, wie zuletzt bei „Kein Platz für Diskussion?“ des Jüdischen Museum Wien und „Von 3.5 auf 135° - Wie man das Lueger-Ehrenmal stürzte“ am Lueger-Ehrenmal in Wien.