Das Produkt wurde zu Ihrem Warenkorb hinzugefügt.
Zum Warenkorb
Weiter einkaufen
Tickets auswählen

Eintritt Erwachsene
Jahreskarte




Zurück
Anzahl wählen


Ab 10 Einzelkarten empfehlen wir die ermäßigten Gruppenkarten, wenn Sie als Gruppe kommen!

Bitte Menge auswählen

Zum Warenkorb hinzufügen
Zurück
Jahreskarte Personalisieren

Jahreskarte
€ 18.81 / Stk.
Vorname*:
Nachname*:
Geburtsdatum*:

E-mail:



Bitte alle Pflichtfelder(*) ausfüllen!

Zum Warenkorb hinzufügen
Zurück
OK
Heute im hdgö

Inhalte werden geladen
Foto: David Tiefenthaler/hdgö, cc by nc 4.0

Denkmal 1945/2025 – Künstlerische Entwürfe für die Zweite Republik

Modelle, 2025

Das Haus der Geschichte Österreich und die Kunstuniversität Linz haben anlässlich der 80. Jahrestage der Unabhängigkeitserklärung Österreichs und der Befreiung von der NS-Herrschaft auf Basis einer kuratorischen Entscheidung die Künstler*innen Ramesch Daha / Fabian Antosch / Philipp Oberthaler sowie Gabriele Edlbauer und Franz Wassermann eingeladen, über einen zentralen Ort der österreichischen Geschichte und Gegenwart nachzudenken: den Altan der Neuen Hofburg am Wiener Heldenplatz, der in der internationalen Öffentlichkeit besser als „Hitler-Balkon“ bekannt ist. Denn an diesem Ort zelebrierte und inszenierte die NS-Herrschaft am 15. März 1938 vor einer frenetisch jubelnden Menschenmenge den „Anschluss“ Österreichs an Nazi-Deutschland. 

 

Seit 2018 setzt sich das Haus der Geschichte Österreich mit der Geschichte und Gegenwart des Altans vielfältig auseinander. Die Präsentation der künstlerischen Modelle für ein Denkmal am Altan knüpft hier an. Sie dient als Anregung für Diskussionen über staatliche Geschichtssymbolik 80 Jahre nach der Befreiung von der NS-Herrschaft und über den künftigen Umgang mit dieser erinnerungspolitischen Leerstelle mitten am Heldenplatz. 

Welche Gestalt könnte ein Denkmal annehmen, das sich die Republik Österreich selbst anlässlich dieser beiden historischen Momente und ihrer Bedeutung für die Gegenwart schenkt? 

 

 

Altan, verdacht – Ramesch Daha / Fabian Antosch / Philipp Oberthaler

 

Ramesch Daha, Fabian Antosch und Philipp Oberthaler schlagen mit „Altan, verdacht“ eine räumliche Intervention vor: Eine gläserne Decke versperrt die Möglichkeit, den Ort als Bühne der Macht und Selberhöhung zu nützen. 

 

Ramesch Daha / Fabian Antosch / Philipp Oberthaler
„Altan, verdacht“, 2025

Vollholz gefräst, Plexiglas, Spiegelglas

 

 

Good Riddance – Gabriele Edlbauer

 

Gabriele Edlbauer schließlich kehrt mit „Good Riddance“ die Verhältnisse um. Sie vertauscht den Altan außen mit der Ausstellungsfläche des hdgö innen, auf der bereits Gedenken und Reflexion stattfinden. 

 

Gabriele Edlbauer

„Good Riddance“, 2025

glasiertes Steinzeug, Gusszinn, Glas, Zimmerbrunnenpumpe, Schläuche

 

 

 

MAHNWACHE / VIGIL – Franz Wassermann

 

Mit dem 3D-Druck „MAHNWACHE“ zeigt Franz Wassermann einen massiven, unbearbeiteten Granitblock aus dem Steinbruch des ehemaligen Konzentrationslagers Mauthausen, der den Ort als schweigsamer Wächter besetzen soll. 

 

Franz Wassermann

„MAHNWACHE / VIGIL“, 2025

3D-Druck aus PAL, Granitstein aus dem ehemaligen Konzentrationslager Mauthausen

Die kostenlose Broschüre zum Kunstprojekt »Denkmal 1945/2025« jetzt downloaden und die Geschichte und  die künstlerischen Ansätze hinter diesem Projekt entdecken.

In Kooperation mit

Kunstuniversität Linz