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Die ersten post-jugoslawische Staaten, 1993

 

Kroatien, Slowenien sowie Bosnien und Herzegowina nahmen als erste post-jugoslawische Staaten am ESC teil. Die bosnische Delegation reiste aus dem Kriegsgebiet an und geriet dabei in lebensgefährliche Situationen. Auf einer Pressekonferenz schilderten sie diese. Deshalb wurde den Künstler*innen eine politische Instrumentalisierung des Bewerbs vorgeworfen. 
 

 

Ausschnitt aus der Pressekonferenz zum Eurovision Song Contest, 1993

 

Mit der Einführung einer Qualifikationsrunde reagierte der ESC auf die wachsende Zahl teilnehmender Länder nach dem Zerfall der Sowjetunion und Jugoslawiens und bot diesen Staaten erstmals eine Bühne. Gesellschaftspolitisch wurde der Wettbewerb so zu einem Symbol kultureller Anerkennung, staatlicher Selbstbehauptung und europäischer Zugehörigkeit jenseits militärischer und wirtschaftlicher Macht. 

 

Bosnien und Herzegowina

Sva bol svijeta, Interpret*innen: Fazla, Musik: Edin „Dino“ Dervišhalidović, Text: Fahrudin Pecikoza-Peca, Edin „Dino“ Dervišhalidović, Eurovision Song Contest, 1993

Kroatien

Don’t Ever Cry, Interpret*innen: Put, Musik: Andrej Basa, Text: Đorđe Novković, Eurovision Song Contest, 1993

Slowenien

Tih deževen dan, Interpret*innen: 1X Band, Musik: Cole Moretti, Text: Tomaž Kosec, Eurovision Song Contest, 1993