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Rechte statt Almosen! Die österreichische Behindertenbewegung in der Zwischenkriegszeit

30. September–2. November 2026

Unter dem Motto „Arbeit, nicht Mitleid“ gründeten Menschen mit körperlichen Behinderungen 1926 die Erste Österreichische Krüppelarbeitsgemeinschaft. Die äußerst aktive Gruppe kämpfte für Zugang zu Arbeit, Bildung und medizinischer Versorgung. Ihr Ziel war es, nach innen Gemeinschaft und Selbstbewusstsein zu stärken und nach außen Einfluss zu nehmen auf Politik und Öffentlichkeit. Mit der Zeitschrift Der Krüppel gab die Arbeitsgemeinschaft ihrer Bewegung eine laute, eigene Stimme. Die Forderung nach Arbeit war zentral: Sie sollte dabei helfen, sich aus einer abhängigen und fremdbestimmten Lebenssituation zu befreien.

 

Die Ausstellung zeichnet die Geschichte dieser ersten Welle der Behindertenbewegung nach und macht zugleich die prekären Lebensbedingungen von Menschen mit Behinderungen in der Zwischenkriegszeit sichtbar. Sie gibt schließlich einen Ausblick auf das Ende der Bewegung mit der nationalsozialistischen Machtübernahme und den schwierigen Neubeginn nach 1945.

 

Die Wanderausstellung ist Teil des Projekts „100 Jahre Behindertenbewegung“ von Volker Schönwiese und Angela Wegscheider.

 

Ausstellungseröffnung

Rechte statt Almosen!
Die österreichische Behindertenbewegung in der Zwischenkriegszeit

Dienstag, 29. September 2026, 18:30 Uhr
Haus der Geschichte Österreich

Ausstellungsteam

Kuratorin und Texte: Angela Wegscheider | Fachliche Beratung: Volker Schönwiese | Feedback und Lektorat: Kurt G. Beck, Hansjörg Seckauer |  Ausstellungsgestaltung und Ausstellungsgrafik: Studio MachGut | Produktion: einDRUCKsvoll

 

Für die Unterstützung danken wir sehr herzlich:

Bezirksmuseum Landstraße, Christine Baca, Christine Steger, Institut für jüdische Geschichte Österreichs, Kurt G. Beck, Lern- und Gedenkort Schloss Hartheim, Martin Ladstätter, Nationalarchiv der Tschechischen Republik, Stadtarchiv und Stadtmuseum St. Pölten, Stefanie Schuster

Förder*innen (2)
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