Der Erste Weltkrieg hat Menschenleben in bis dahin noch nie gekanntem Ausmaß gefordert. Österreich-Ungarn zählte mehr als 1 Million, das Deutsche Reich mehr als 2 Millionen gefallene Soldaten. Das Gedenken an die Gefallenen spaltete die europäischen Gesellschaften – nicht nur zwischen, sondern auch innerhalb der Staaten. Wie der Gefallenen der bewaffneten Macht zu gedenken sei, sorgt bis in die Gegenwart für Kontroversen – ablesbar an dem unmittelbar neben der Ausstellung befindlichen Österreichischen Heldendenkmal. In der Führung mit Heidemarie Uhl werden die Kontroversen um das Gefallenengedenken, die auch am Heldenplatz sichtbar werden, thematisiert.
Die Führung findet im Rahmen der Ausstellung "Nach dem Großen Krieg" am Heldenplatz statt.
Eintritt frei!
Dauer: ca. eine Stunde
Treffpunkt: Outdoor-Ausstellung „Nach dem Großen Krieg”, neben dem Burgtor am Heldenplatz
Begrenzte TeilnehmerInnenzahl, max. 10 Personen
Eine Anmeldung ist nicht notwendig.
Bei Regenwetter entfällt das Programm.
Auch im öffentlichen Raum gelten die hier für Führungen angegebenen Sicherheitsbestimmungen (u.a. 3G-Nachweis und Registrierpflicht). Sie müssen jedoch nicht vorab zur Museumskassa, um teilzunehmen – besuchen Sie uns direkt am Heldenplatz!
Weitere Informationen zu unserem Programm finden Sie hier.