Kuratorinnenführung: Rechte statt Almosen! Die österreichische Behindertenbewegung in der Zwischenkriegszeit
Führung mit Kuratorin Angela Wegschneider
Unter dem Motto „Arbeit, nicht Mitleid“ gründeten Menschen mit körperlichen Behinderungen 1926 die Erste Österreichische Krüppelarbeitsgemeinschaft. Die äußerst aktive Gruppe kämpfte für Zugang zu Arbeit, Bildung und medizinischer Versorgung. Ihr Ziel war es, nach innen Gemeinschaft und Selbstbewusstsein zu stärken und nach außen Einfluss zu nehmen auf Politik und Öffentlichkeit. Die Ausstellung zeichnet die Geschichte dieser ersten Welle der Behindertenbewegung nach und macht zugleich die prekären Lebensbedingungen von Menschen mit Behinderungen in der Zwischenkriegszeit sichtbar.
Kuratorin Angela Wegscheider gibt Einblicke in die Entstehung der Ausstellung, in die Recherche nach historischen Quellen und Biografien sowie in die Frage, welche Bedeutung die Geschichte der frühen Behindertenbewegung für gegenwärtige Debatten über Teilhabe, Selbstvertretung und Anerkennung hat.
Dauer: ca. 1 Stunde
Führungspauschale: € 4,50 / ermäßigt € 3,50 pro Person zzgl. Eintritt
Begrenzte Teilnehmer*innenzahl. Sie erhalten Tickets an der Museumskassa.