Expertinnenführung: Klingendes Österreich
mit Musikhistorikerin Cornelia Szabó-Knotik
Was steckt hinter den Vorstellungen über das „Musikland“ Österreich oder Wien, der „Stadt der Musik“? Und wie zeigen sich diese im Selbstverständnis Österreichs und der internationalen Wahrnehmung des Landes?
An ausgewählten Stationen in der Ausstellung Neue Zeiten: Österreich seit 1918 geht die Musikhistorikerin Cornelia Szabó-Knotik diesen Fragen nach. Sie zeigt, welche Funktionen diese Zuschreibungen in der Ersten Republik erfüllten – und welche Rolle sie bis heute in der kulturellen Identität Österreichs spielen.
Besonderes Augenmerk gilt dabei der Veränderung des Hörerlebnisses: von gemeinschaftlichen Konzertbesuchen hin zu immer individuelleren Formen des Musikhörens. Szabó-Knotik zeichnet nach, wie technologische Entwicklungen von der Schallplatte und Rundfunk über Tonfilm und CD bis zu heutigen digitalen Plattformen die Produktion und Rezeption von Musik tiefgreifend verändert haben.
Kurzbiografie
Cornelia Szabó-Knotik war viele Jahre als Musikhistorikerin an der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien – tätig, zuletzt als ao. Universitätsprofessorin am Institut für Musikwissenschaft und Interpretationsforschung. Ihr besonderes Interesse gilt der musikalischen Medien- und Zeitgeschichte und deren Bedeutung für unser Verständnis von Musikgeschichte. Seit mehreren Jahren engagiert sie sich ehrenamtlich für das Haus der Geschichte Österreich.
Dauer: ca. 60–90 Minuten
Führungspauschale: € 4,50 / ermäßigt € 3,50 pro Person
Begrenzte Teilnehmer*innenzahl. Sie erhalten Tickets an der Museumskassa.
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