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Heute im hdgö

© Nationaal Archief/Collection Spaarnestad Photo
Verfolgen und Aufklären: Die erste Generation der Holocaustforschung
6. November 2020 - 6. Jänner 2021

Zwischen 1939 und 1945 ermordeten die NationalsozialistInnen sechs Millionen Jüdinnen und Juden. Der Holocaust zielte auf die Vernichtung von Menschen und die Zerstörung ihrer Kultur. Die TäterInnen wollten alle Spuren ihres Verbrechens verschleiern. Dieser vollständigen Auslöschung versuchten die Betroffenen noch während des Mordens entgegenzuwirken. Sie dokumentierten die Taten, sammelten Fakten und sicherten Spuren. Sie gründeten Archive und Forschungsgruppen, die nach Kriegsende ihre Arbeit fortsetzten. Sie wollten an die Ermordeten erinnern, den Holocaust ergründen, die TäterInnen  vor Gericht bringen und gleichzeitig einen erneuten Genozid unmöglich machen. Damit verweigerten sie den TäterInnen den endgültigen Triumph: Der millionenfache Mord fiel nicht dem Vergessen anheim und blieb nicht ohne Konsequenzen: Bücher, Gedenkstätten, Forschungsinstitute, Gerichtsprozesse und nicht zuletzt die UN-Genozidkonvention von 1948 waren Resultate ihres leidenschaftlichen Engagements.
Auf diesem Vermächtnis beruht unser heutiges Wissen über den Holocaust. Die Ausstellung setzt Leben und Arbeit von zwanzig dieser Pionierinnen und Pioniere der Holocaustforschung ein Denkmal.

 

Die Ausstellung ist vom 22. September bis 21. Oktober an der Kunstuniversität Linz zu sehen. 

 

KuratorInnen

Nicole Calian, PhD

Lea Feibusch

Nora Huberty

Till Stumpf

Dr. Barbara Warnock

Romina Wiegemann

 

Konzept und wissenschaftliche Leitung /

Dr. Hans-Christian Jasch

Prof. Dr. Stephan Lehnstaedt

 

Management

Maximilian Jung

 

Lektorat

Kathrin Janzen

Maximilian Jung

 

Übersetzungen

Nicole Calian, PhD

Olivia Feldman

Maximilian Jung

 

Design

mono.studio

 

Eine Ausstellung der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz und des Touro College Berlin in Zusammenarbeit mit der Wiener Library London.

 

Die Ausstellung wird auf Initiative des Vienna Wiesenthal Instituts in Wien gezeigt.