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Zeitungsbericht über die Ankunft von Arnold und Alma Rosé in London, Mai 1939. The Gustav Mahler–Alfred Rosé Collection. Music Library, University of Western Ontario, Canada. Supported by The Gladys Krieble Delmas Foundation
Nur die Geigen sind geblieben.
Alma und Arnold Rosé
10. 11. 2018 bis 12. 5. 2019

Die erste Wechselausstellung des Hauses der Geschichte Österreich widmet sich Alma und Arnold Rosé, zwei Ikonen des österreichischen Musik- und Wiener Gesellschaftslebens. Anlass dafür sind der 75. Jahrestag von Alma Rosés Tod im KZ Auschwitz-Birkenau am 5. April 1944 und der Genius loci. Die Karrieren der Rosés und vieler anderer wurden 1938 jäh unterbrochen – und die Neue Burg am Heldenplatz steht damit in engem Zusammenhang. Von hier verkündete Adolf Hitler am 15. März 1938 unter frenetischem Beifall einer jubelnden Menge den „Anschluss“ Österreichs an das Deutsche Reich.

Alma Rosé mit ihrer Guadagnini Geige, undatiert. The Gustav Mahler–Alfred Rosé Collection. Music Library, University of Western Ontario, Canada. Supported by The Gladys Krieble Delmas Foundation

Mehr als 66.000 jüdische ÖsterreicherInnen fielen der Shoah zum Opfer. Eine von ihnen war Alma Rosé (1906-1944). Sie rettete als Leiterin des Frauenorchesters im KZ-Auschwitz-Birkenau jüdischen Musikerinnen das Leben. Ihr Vater Arnold Rosé starb 1946 im Londoner Exil. In Österreich waren die beiden Musiker lange vergessen. Ihre berühmten Geigen ertönen bis heute in den großen Opernhäusern und Konzertsälen der Welt.

 

Mit der Eröffnung des Hauses der Geschichte Österreich trägt die Ausstellungsfläche im ersten Stock der Neuen Burg den Namen  „Alma Rosé Plateau“.

 

KuratorInnen: Michaela Raggam-Blesch, Monika Sommer und Heidemarie Uhl

Kuratorische Mitarbeit: Pauli Aro, Nikolaus Thoman

 

Alle Veranstaltungen des Hauses der Geschichte Österreich finden Sie hier zum Download!

 

Markus Guschelbauer
Das Alma Rosé Plateau
Der Ort ist Verpflichtung.
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